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untitled (weil ich gerade totmüde und unkreativ bin!)


ich bin wieder da. zu hause. ja, das habe ich wirklich gedacht, als ich hier durch die tür gekommen bin, aber ich will von vorne beginnen.
ich freue mich auf die nächste stunde, die ich sicherlich brauchen werde um alles aufzuschreiben und damit zufrieden zu sein. aber ich habe zeit.
es ist samstag abend, wir haben 10 vor 8, ich sitze auf dem boden und hoere dieses lied, was mich wohl für immer und ewig an neuseeland erinnern wird und ich bin glücklich. irgendwie bin ich verdammt glücklich.

die ganze geschichte beginnt eigentlich donnerstag (20. september). es war ein genialer tag. mein letzter schultag, weil ich freitag keine schule hatte. die sonne hat geschienen, die vögel haben gezwitschert, die blumen geblüht. ich hatte das gefühl den frühlung mit allen sinnen wahrzunehmen. nach einem gemeinsamen essen bei subway sind zin, sam und ich in den park gegangen. wir hatten spass, alle waren entspannt und haben sich nach ihren examen auf die ferien gefreut. ich habe trin in debs klassenraum getroffen. ich hab ihn so gerne. er ist so ziemlich mein bester freund hier und ich denke, dass es mir ganz gut tut jemanden zu haben, an den ich mich wenden kann. jemanden hier zu haben, dem ich "vertraue" bzw. mit dem ich reden kann. ja. ich bin ziemlich froh ihn zu haben.
  
mein abend war dann auch ziemlich toll. zinzan und ich hatten einen dieser küchen-abende, die wir öfter mal verbringen. wir sitzen einfach nebeneinander und unterhalten uns endlos lange. in diesem fall bis ca 12. mein gott. ich war fertig. hatte meine sachen für auckland nur halb gepackt und war etwas im stress, aber es ging mir gut. meine gefühle und gedanken über die voranstehende "reise" waren überwiegend positiv, ich hab zin gern, ich konnte, so dachte ich zumindest, ausschlafen (oder so) und naja, ich hatte vor allem 14 hawera-freie tage vor mir und war wirklich froh von allem etwas weg zu kommen. die letzten wochen waren verdammt stressig für debbie und ed und beide waren überreizt, ed agressiv und ich hatte einfach keine lust mehr. um es mal ganz ehrlich auf dem punkt zu bringen.
 
freitag morgen wurde ich dann, überraschender weise, um 20 nach 7 geweckt. debbie war auf der suche nach kleingeld und total verwirrt, dass ich nicht in die schule mitkomme. ich war ein bisschen genervt, aber größtenteils aufgrund von starker müdigkeit total verwirrt. (wie man das eben so ist, wenn man aus dem tiefschlaf geweckt wird!) ich habe dann beschlossen diese irritation einfach zu igonieren und als ihren fehler darzustellen. natürlich, so hat es sich dann 4 stunden später herausgestellt, war es mein fehler (aus meiner sicht wohl eher eds). er war wirklich davon ausgegangen, dass ich mit in die schule komme und wir von da aus losfahren. ich muss zugeben, dass ich großes glück hatte davon nicht die geringste ahnung zu haben. ich war nur halbfertig und habe natürlich, wie immer, alles im letzten moment gepackt.
die fahrt war dann ziemlich schön. ich glaube ed war ganz froh ferien zu haben und deshalb auch ziemlich (angenehm) gesprächig. das wetter war super, die landschaft ist der wahnsinn. mein gott. ich bin glücklich hier sein zu dürfen!
 
 
[ein blick aus dem fenster} 
 
 
um mir etwas typisch neuseeländisches zu zeigen hat ed mit mir dann einen kiwi park besucht. war soweit ganz gut. ich habe mir die viel größer vorgestellt. ganz im ernst: ziemlich bekloppte dinger. die haben die füße für ihren körperschwerpunkt an der falschen stelle und sehen deshalb ziemlich besoffen aus.
 
 
je näher wir auckland kamen, desto unruhiger wurde ich. ich mag sarah sehr. sie ist lustig und nett und vor allem ist sie ein stück zu hause, aber ich glaube, dass sie nicht immer auf meiner wellenlänge ist. ich bin mir garnicht so sicher, wie ich das erklären soll. einfach so ein paar dinge, wie nach den wichtigsten arbeiten einfach 2 tage in einem hotel mitten in auckland verbringen, weil mann dann nicht nach dem clubbing nach hause fahren muss. eben solche sachen. ist auch nicht so wichtig. ich habe mich irgendwie unwohl gefühlt.
 
 
der erste abend war dann auch richtig scheiße! sarah hat mich von einem raststätte in auckland abgeholt. ihre kleine schwester war dabei. sehr hübsches mädchen mit einer beneidenswerten, süßen nase nach einem "hallo" und einem schnellen abschied von ed sind wir dann in richtung sarahs haus aufgebrochen. nach ein bisschen blabla (wie gehts dir, was macht das training so? natürlich: unser training ist eingeschränkt, zerrung und ermüdungsbruch, darauf trainiert sich nicht so gut. zu dem schluss sind wir dann auch bald gekommen) wurde mir dann folgendes eröffnet: wir würden die nächste nacht im skycity hotel verbringen. ihre mutter hätte irgendwas geplant, aber wir würden mit ein paar freunden clubbing gehen. das ist aber leiiiiiider erst ab 18. und deshalb hätte sie mir eine ID von irgendeinem (!!! ;]) blondhaarigen mädchen besorgt. ich müsste jetzt nurnoch die daten auswendig lernen. ed sollte davon besser nichts wissen (gute idee. mann ich bin doch nicht blöd. zumindest nicht sooo blöd ihm sowas zu erzählen.) bum. ich mag solche dinge überhaupt nicht. aber naja. war jetzt eh zu spät. nun war ich da, konnte nicht mehr umdrehe und war wohl gezwungen das alles mitzumachen. (das war aber nur der anfang) nach einem abendessen ging es dann ab. "zu einem freund nach hause!" (JUHUUU, darauf hatte ich ja nur gewartet) es ging also los in sarahs auto, wir haben ihre beste freundin chloe abgeholt und sind dann, (scheißmusik hörend zu diesem typen. dort angekommen waren "wir" uns dann aber doch nicht so sicher, was wir denn machen sollten. irgendwie waren die anderen freunde noch nicht da und ein einsamer kerl stand da irgendwie vor der tür und hat auf irgendwas gewartet. fragt mich nicht was, vielleicht die gaaaanz große erleuchtung (die hätte ohne zweifel ziemlich gut getan.) er hatte nämlich schon geklopft und obwohl das haus in festbeleuchtung stand hatte ihm niemand geöffnet. kooomisch. dann lass uns doch nochmal etwas um den blog fahren. cruiiisen. die musik wurde immer schlimmer, mir immer kälter und es wurde immer später. nach einer 5 minütigen fahrt um den block kam dann "so besuche ich meinen freund" die zweite. der typ stand immernoch alleine vor der tür. suuuper. nach ein bisschen hin und her und "ach ich weiß nicht, sollen wir nicht" und "hach" hat sarah sich dann ein herz gefasst und geklopft. und wie ein wunder öffnete sich die tür sogar. auf der anderen seite stand dann so ein typ der marke sunnyboy. wahrscheinlich 18, sah aber aus wie 16. ca 1.80 groß, schlank, kurze, blonde, gegelte haare. so ein scheiß-weiße-zähne lächeln "alle mädchen lieben mich". gäbe es eine neuauflage der backstreetboys so würde er ganz ganz weit vorne mit dabei sein. bah! rein in die gute stube. 2 andere typen waren schon da. (einer war gerade dabei seinen 18-bier-rekord aufzustellen) ich hab mich dann etwas eingeschüchtert und ohne wirklich was zu sagen und ohne zur kenntnis genommen zu werden auf ein sofa gesetzt und war auch eigentlich ganz froh darüber, dass niemand den versuch gemacht hat sich mit mir zu unterhalten. nach und nach kamen dann mehr leute. unter anderen sarahs freund oskar. er sah wie 14 aus, war ziemlich betrunken und verdammt stolz darauf, dass er und seine freunde trotzdem kommen konnten und der besoffenste gefahren. so gehört sich das! es war einfach schlecht. das highlight war, dass der hausherr irgendwas aufs dach gekletter, sich seiner kleidung entledigt und in den pool gesprungen ist. sarah hat sich mit ihrem typen angelegt und wir sind nach hause gefahren. es kam "wonderwall" und "mr. brightside" und ich wollt einfach nur ins bett.
 
 
am nächsten morgen ging es dann um 7 uhr raus. ich habe meine tasche gepackt und sie neben muttis und sarahs louis vuitton (ich weiß nichtmal, wie man das schreibt!) täschchen gestellt und sarah und ich sind ab zu diesem hochsprunglehrgang, dessen stolzer leiter, ed fern und mit einem fetten, amerikanischen grinsen emfangen hat. sarah hat mit ihrem freund schluss gemacht, wir haben den lehrgang hinter uns gebracht. beide frustriert, weil wir nichts machen durften. trish, sarahs mam, hat uns um 3 abgeholt und wir sind richtung hotel gefahren. (um es kurz zu machen, denn das sind nur die ersten 2 tage dort) der abend war besser, als ich dachte. ihre freunde (außer chloe) sind nicht gekommen, wegen oskar. das war mir ziemlich recht. nach 3 stunden fertig machen (NIE WIEDER!!! und auch nicht wirklich ich!)
 
 
 
[mir wurden die haare gelockt :D] 
 
 
sind wir dann auch irgendwie so gg. 12 losgezogen. anfangs mit trish und freundinnen, später alleine. das mit den IDs hat blendend funktioniert. es hat niemand auch nur irgendwie gefragt, ob das wirklich bin bin. ich habe das spiel einfach mitgespielt, war einen abend lang nicht ich, habe zu schlechter musik getanzt, gelacht und einfach nur "scheiß drauf" gedacht.
mein highlight an diesem abend war aber der blick auf auckland vom skytower bei nacht.
 
 
  
 
 
wirklich wunderschön. ich glaube wir waren so gg. 3 oder 4 wieder zurück im hotel, haben zu 3 in einem doppelbett geschlafen (wie auch immer).
  
 
als ich morgens aufgewacht bin, hatte ich keine ahnung wo ich bin. es war 9 und sarah konnte nicht mehr schlafen. wir sind dann richtung pool (6 sotckwerke über auckland, dementsprechend ziemlich kuhl). ein bisschen schwimmen, sauna, frühstücken. nach einem ziemlich guten mövenpick-eis wurde der heimweg angetreten.
 
 
die darauffolgenden tage wurden dann besser und besser. sarah und ich sind zusammengewachsen. wir teilen deutschland und das hat uns irgendwie zusammen gebracht. sie plant zurück zu kommen und zwischen shopping-besuchen, pooltraining, kino und so weiter uns so fort ist die sprache immer wieder auf zu haus gekommen und unter anderem das farmleben kennen gelernt:
 
 
     
[the motorbike ^^] 
 
[sarah und ich bevor wir in den hühnerställen gearbeitet haben] 
 
 
insgesamt waren diese 2 wochen einfach wunderschön. ich habe viel erlebt. atemberaubende dinge gesehen und wollte am ende überhaupt nicht mehr zurück.
 
 
[der größte strand neuseelands. hat was! aber nichts gegen holland ;] 
 
 
als wir ed dann letzten montag vom flughafen abgeholt haben, habe ich mich nicht im geringsten gefreut sein gesicht wieder zu sehen. es war eine grausame, 40-minütige, musiklose fahrt mit gesprächen über sein seminar mit prof. wolfgang ritzdorf (blablabla). die darauffolgenden stunden habe ich mir geschichten zum 5ten mal angehört und war im prinzip einfach nur genervt.
 
 
 
 
 
dienstag mittag haben sarah und ich dann ziemlich deprimiert abschied voneinander genommen. wir hoffen uns bald wiedersehen zu können. sie wollte mich eigentlich abholen und dann wieder mit nach auckland nehmen für ein oder 2 wochen, aber ed war wohl nicht so glücklich mit dieser idee. warum auch immer.
 
 
ed und ich sind dann weiter nach invergarcill geflogen wo wir an einer art trainingscamp teilnehmen wollten. was ich bis dahin noch nicht wusste: ich hatte u14 jährige kinder zu trainieren. weit, hoch, sprint, starts, staffel. yeah. wir wurden dann abends (nach unglaublich guter laune und 1 verpassten flieger) von eds freund lance abgeholt. er war mir nicht wirklich sympatisch, mir war kalt (6 grad! keine anständige jacke...) und ich war müde. nach dem abendessen bin ich sofort im bett verschwunden. mittwoch morgen sind wir dann gg 9 richtung anlage gefahren. ed meinte, er wollte, dass ich mich mit der gruppe aufwärme. das hatte er am 1. tag geplant. es war wohl nicht die beste idee, denn, wie es das schicksal will (warum, das habe ich noch nicht herausgefunden...), habe ich mich dann zum 2 mal hier gezerrt. gleiche stelle. der muskel war einfach noch überhaupt garnicht erholt und die ganze sache einfach lächerlich.
 
 
 
[ed hatte vor das im internet zu verkaufen!] 
 
 
ich habe trotzdem mit den kiddies trainiert und es wirklich genossen. die ganze sache war eingeschränkt und ich hätte gerne viel mehr vorgemacht, aber das war nunmal nicht möglich. ed hatte ein ziemlich schlechtes gewissen, aber ich war erstaunt, wie gut wir ausgekommen sind. er war in gegenwart von lance sehr amüsant, immer zum scherzen aufgelegt. träumt ununterbrochen davon dieses komische stipendium zu gewinnen um zurück nach europa zu kommen. auf mein angebot, er könnte dann mal zu uns zum abendessen kommen kam: "ich wohne dann bei euch!!". dann hab ich ihm erstmal gesagt, dass das ganz darauf ankäme, wie nett er in nächster zeit zu mir ist. und auf den kommentar "aber deine mam mag mich" habe ich nur "das kann ich ändern!" gesagt. ich habe die zeit jedenfalls, trotz allem, genossen.
 
 
 
[das waren eigentlich noch viiiiiel mehr (!!!!!)] 
 
 
vom flughafen in new plymouth hat und die ganze familie abgeholt, alle mit neuem haarschnitt und ich war richtig glücklich. als zinzan den mund aufgemacht hat ist mir bewusst geworden, wie sehr mir die familie, die hier nunmal meine familie ist, gefehlt hat. wir haben gelacht und den nachmittag auf meinem bett liegen und musik-hörend verbracht (er hat ein 80gb ipod, das wurde mir natürlich erstmal unter die nase gerieben!). morgen fangen ed und ich mit einer diät an. ich bin mal gespannt, wie das so läuft. mein gott. dieser eintrag ist sehr lang geworden, aber ich hatte viel zu erzählen. und es war gut für mich alles aufzuschreiben.
es geht mir gut. es geht mir irgendwie wirklich gut!
 
 
 
 
 
 
[und das einfach nur, weil es mir ein paar schöne momente bereitet hat. obwohl dieses photo nichts mit neuseeland zu tun hat. nicht wirklich.
 
"you've got the music in you"] 
 
 
6.10.07 10:58


wish you were here

 

 

 

 

 

 i dig my toes into the sand
the ocean looks like a thousand diamonds
strewn across a blue blanket
i lean against the wind
pretend that i am weightless
and in this moment i am happy

 
I WISH YOU WERE HERE



i lay my head onto the sand
the sky resembles a backlit canopy
with holes punched in it
i'm counting U.F.O.'s.
i signal them with my lighter
and in this moment i am happy


I WISH YOU WERE HERE 

 
the world's a roller coaster
and i am not strapped in
Maybe I should hold with care
but my hands are busy in the air
saying:


I WISH YOU WERE HERE

 

9.10.07 07:52


♥OLDER CHESTS♥

 
 
ich fühle mich schon beinahe schuldig, weil ich mit der zeit immer mehr musik blogge und immer weniger schreibe.
beinahe!
 
 
 
 
some things in life may change
and some things stay the same
 
 
 
manchmal glaub ich schon an schicksal!
ist im übrigen ein absolut guter punkt bzw. ansatz um lange nachzudenken.
schicksal und die kontrolle über sein eigenes leben!
 
ich werde mit einem lächeln einschlafen.
das ist nicht zufällig!
 
 

 

 

 
 
 
 
9.10.07 10:09


Suprise Ice

dieses lied würde ich als absolute perfektion bezeichnen.
ich weiß nicht, warum.
aber ich finde es absolut perfekt.
so melancholisch, melodisch, beruhigend, perfekt.

leider habe ich im internet kein video dazu gefunden,
deshalb kommt jetzt wieder eine mehr oder weniger gelungene slideshow.

(es braucht immer stunden um die bilder dem lied anzupassen und am ende ist doch alles total verschoben. grausam!)

diesmal mit ein paar neuseeland-landschaftsbildern und natürlich vielen schönen erinnerungen.
von denen werde ich mich wohl nie losreißen können!
aber ich glaube, genau das ist auch gut so.
aber im prinzip sind die bilder nebensächlich.
es geht um das lied.
ich hab das alles nuuur für das lied gemacht!

 

 

 

 
 
 
 
17.10.07 10:47


i feel it all!

ich habe heute wieder einen dieser schönen momente in meinem herzen wiedergefunden.

 

 



No one likes to take a test
Sometimes you know more is less


 

Put your weight against the door
Kick drum on the basement floor




Stranded in a fog of words
Loved him like a winter bird

 



On my head the water pours
Gulf stream through the open door





Fly away
Fly away to what you want to make

 

 

 

I feel it all I feel it all
The wings are wide, the wings are wide

 





[i lve you more.]

18.10.07 09:34


suck my kiss!

ich dachte, es sei mal wieder an der zeit:

 

nunja. im priznip habe ich seit ca 3 wochen nichts mehr wirklich geschrieben?
wie es mir geht? schwer zu sagen! eigentlich in diesem moment überhaupt nicht, aber genau das macht es so kompliziert :]

gerade höre ich the kooks - "she moves in her own way" und daran glaub ich sogar ein bisschen...

ich denke es würde sich nicht lohnen an meinen letzten eintrag anzuknüpfen. die ersten 3 schulwochen waren ganz genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte: langweilig und stressig. von schlechter laune durchzogen, aber auch von klaren gedanken und der tatsache, dass mir plötzlich bewusst geworden bin, dass ich in weniger als 3 monaten schon wieder zu hause bin. es war komisch. wirklich. die letzten 2 monate sind so schnell vorrüber gezogen und auf einmal fiel mir auf, wie wenig zeit ich nurnoch habe.

es war ein verdammt komischer moment. ich kann das kaum beschreiben. also die gefühlslage. muss ich aber auch garnicht. weil es eigentlich garnicht so schwer zu erklären, oder für andere menschen zu verstehen ist. es war eben dieser moment, in dem ich begriffen habe, wie kurz meine zeit hier, meine zeit für mich, ohne meine familie eigentlich nurnoch ist und wie kurz die zeit ist, bis ich sonntags morgens, am 6. januar in frankfurt auf dem flughafen stehen werde und realisiere "scheiße mann. das waren 6 verdammte monate. du bist zuhause!" es ist ein hin und her, zwischen neu und alt, zwischen 2 kontinenten, zwischen menschen und dingen, an denen mein herz hängt.

aber mit allen diesen erkärungen kann ich das gefühl trotzdem nicht beschrieben. ich denke, dass ist für die gefühle und gedanken, die ich mir im letzten monat gemacht habe kaum möglich. es ist eben etwas, was für immer mir gehören wird, aber auch nur mir. weil ich einfach alleine bin. in neuseeland.

("i remember")

was bringt es also, über meine stimmung zu schreiben, die ich doch nicht erklären kann? warum habe ich überhaupt damit angefangen? ich weiß nicht. ich merke nur immer wieder eine sache: wenn ich schreibe und mir mein geschriebenes durchlese, nachdenke, schreibe und wieder lese, dann werden mir dinge klar. dinge bewusst und ich lerne dinge auf eine ganz andere weise zu schätzen, als wenn ich alles einfach nur irgendwie an mir vorbei ziehen ließe. ich mache mir das alles gerne bewusst, weil ich denke, dass es wichtig ist.

und nach diesem bisschen nachdenklichkeit komme ich jetzt zu meinem wochenende. eine hand voller schöner momente, die ich aufschreiben kann und ich denke, davon haben alle menschen, die das hier lesen, auch ein bisschen was!

mein wochenende ging, wie das vieler anderer menschen auch, am samstag los. ich hatte ziemlich lange geschlafen und bin, nach seltsamen träumen, von zinnie geweckt worden. er wollte meinen schal. "warum?" "paintball!" "see ya!" "yea!" ich hab dann, aus welchen gründen auch immer, mein handy geladen. und es angemacht. irgendwie war es komisch auf das alte bild zu gucken. die frau, mit den flügeln auf dem rücken. placebo. so lange her, irgendwie. ich hab mir alte sms durchgelesen und gegrinst. mein gott. das ist alles so lange her! so verdammt lange her. aber ich hab es irgendwie gerne gelesen. vergangneit ist in manchen fällem seltsam und ich mochte die art mich bewusst in erinnerungen zu versetzen. anschließend habe ich einen apfel gegessen, mich fertig gemacht und gegen 11 sind ed und ich in die stadt gefahren. besorgungen machen! ich hatte die ganze zeit dieses lied von dire straits im kopf "sultans of swing"

(ich dachte mir, ich komm wieder nach hause, wenn felix das perfekt spielen kann )

die ganze verdammte zeit. ich meine, es ist eines dieser genialen lieder und ich habe mich gefragt, wie verdammt jemand auf sowas kommt. einfach so.

mein frühstück hab ich dann so gegen 2 zu mir genommen. und danach mit dem aufräumen begonnen. sarah kommt morgen. und sie hat eine katzenhaarallergie. bombe. das bedeutete für mich aufräumen, bett abziehen, alles sauber machen. enthaaren. und so weiter und so fort. irgendwann war es dann 4. es war super wetter. und ich hab mich in die sonne gesetzt, mit meinem lap top und hab mir sultans of swing angehört und mir ging es gut! ich hab ein bisschen geschrieben, ein bisschen dies und ein bisschen das gemacht, aber vor allem habe ich eine zeitreise gemacht. in meine erinnerung und meine vergangenheit und irgendwie habe ich mich total darin verloren.ich glaube, so sind wirklich stunden vergangen. irgendwann haben wir dann begonnen abendessen zu machen. pizza. und dann sind wir zum feuerwerk gefahren. es war ein schöner abend. keine wolke am himmel, kühl und irgendwie war ich fröhlich und mir ging es gut! ich finde feuerwerk immer schön. egal, wie winzig es ist und irgendwie war ich froh rauszukommen. etwas zu machen. ich liebe es, abends irgendwo hin zu gehen. und wir hatten meine decke dabei und etwas zu trinken und sind losgefahren. zin und ich haben dann auf dem festplatz trinity getroffen. und irgendwie war der abend damit perfekt. es ist langsam dunkel geworden und nach viel rumgelaufe (mein gott, ich kann wieder laufen!), unwichtigem, aber irgendwie "gutem" gerede, haben wir uns auf die wiese gelegt. alle drei nebeneinander auf die decke gelegt. geredet, gelacht, in den himmel geguckt und gewartet.

 


 

irgendwann hat es dann angefangen. es war nicht perfekt, aber es war so ein kleines stück kindheit. silvester bis 12 uhr warten. ein kleiner bruder, der total verrückt darauf ist, endlich mit dem knallen zu beginnen, genau so wie ein großer papa, der genau so begeistert und mit kindlichem eifer die tollsten feuerwerkskörper ausgesucht hat. kälte, freude, lachen. ein neues jahr. ich habe an hudaks gedacht, an mein letztes silvester. und wir haben in den himmel geguckt. es war gut auf einer decke zu liegen, zu lachen. und irgendwie war das einer dieser glücklichen momente.

 


 

ich bin glücklich! nicht immer, aber wer ist das schon! ich bin glücklich hier, in neuseeland. genau so, wie ich es sein werde, wenn ich wiederkomme.

ich freue mich!

 

 

 

28.10.07 04:34


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